29.02.2012- weißer Fundkater oder Katze in Einswarden

Bei dem Fundhund, den die Praxis Dr. Lagershausen mir gestern gemeldet hat, handelt es sich um den ebenfalls gestern gemeldeten Labrador-Mischling aus Elsfleth.

Die Finderin des weißen Katers oder Katze aus Einswarden- vom Fund hatte Dr. Urbich mir berichtet- hat sich bei mir gemeldet. Das Tier stromert bereits seit vor Weihnachten 2011 dort herum.  Es schnuppert mal an den Fingerspitzen, näher kommt man nicht an das Tier heran. Die Frau hat mir ein Foto vorbei gebracht. Ansehen werde ich mir das Tier auf jeden Fall noch und vielleicht habe ich Glück und kann überprüfen, ob es gechipt ist.

 

Seit Jahren halten sich hartnäckig Gerüchte über Altkleidersammler, welche die Katzen einfangen, Jäger, die Katzen erschießen uvm. Um herauszufinden, was dran ist am Mythos Katzenfänger oder ob vielleicht doch ein missgünstiger Nachbar dahintersteckt, braucht man umfassende Informationen und vor allem möglichst alle Meldungen!

Wir sind doch keine Konkurrenten -

Es hätte Weitblick und Verständnis der Sachlage bewiesen, jedem Verein seine Aufgabe zu überlassen - nicht, sich auf mehr und mehr Gebieten zu verzetteln.

Es geht uns als Tiersuchdienst ja nicht nur darum, Tier und Halter wieder zu vereinen - sondern auch darum, herauszufinden, weshalb so unwahrscheinlich viele Tiere unauffindbar verschwinden, selbst wenn sie gekennzeichnet und registriert sind.

Im Laufe der Jahre haben wir viele, viele Erfahrungen gemacht, kennen einige der größten Fehler, die man in dem betreffenden Bereich machen kann, und verstehen sie deshalb zu vermeiden.

Und - braucht die (verhältnismäßig kleine) Wesermarsch denn wirklich einen zweiten Suchdienst? Nein, den braucht es genauso wenig wie einen zweiten Tierschutzverein! 
(Als ich übrigens Herrn Falk beim gestrigen Telefonat fragte, wie er dazu stünde, wenn wir noch einen Tierschutzverein gründen würden, sagte er (Zitat:) Toll! Wir würden uns freuen, wenn es noch jemanden gäbe, der Tiere aufnimmt! 
Der Tiere aufnimmt? Bitte? Na, wenn das alles ist, was der Tierschutzverein macht...
Dann erklärt das manches.

Ist doch wie im Berufsleben. Der Dachdecker schneidet dem Kunden hinterher nicht die Haare, oder?
Ein gutes Beispiel ist "Team Sechs" in Nordenham. Verschiedene Firmen schaffen etwas Gemeinsames, indem jeder die Arbeit erledigt, auf die er spezialisiert ist!
Und das klappt. Der Kunde ist hinterher zufrieden, weil ihm reibungslos geholfen wurde.
Das klappt aber nicht, wenn einer dem anderen nichts gönnt und alles an sich reißen will.

Ich rief den Tiersuchdienst ins Leben, als unsere Katze verschwand.
Ich wollte den Menschen in der Wesermarsch eine Anlaufstelle bieten, die es damals nicht gab. Was ich jedoch nicht ahnte war, was sich daraus entwickeln würde und dass ich etwas "erfunden" hatte, was es in ganz Niedersachsen in dieser Art nicht ein weiteres Mal gab. 

Ich hoffte natürlich auf Nachahmer in anderen Einzugsgebieten, denn je mehr sich Tiersuchdienste verbreiten, umso höher die Chance auf Rückvermittlung.
Dass jemand direkt in der Wesermarsch jedoch (aus Geltungssucht oder was immer auch der Grund sein mag) diese Idee für sich vereinnahmt - nicht um zu helfen, wie ich vermute - damit habe ich nicht gerechnet.
So viel Missgunst und Dünkel war ich in meinem Leben vorher noch nicht begegnet.
Und so viel aufgesetzter Leutseligkeit.

Ich habe bei google wissen wollen, welche Eigenschaft einen Menschen beschreibt, der immer im Mittelpunkt stehen will.

Folgende Antwort habe ich bekommen und ich finde, sie passt:

Ehrgeiz -
er ist das Streben nach Ruhm, Erfolg und Macht. Der ehrgeizige Mensch will besser sein als die anderen, er will die anderen übertreffen und stets im Mittelpunkt stehen. Er ist zielstrebig und hartnäckig und schadet dabei oft sich selbst ohne es zu merken, und andere, was bewusst ignoriert wird.

 

 
28.02.2012- Fundhund in Berne und viele Anrufe

In Elsfleth-Moorriem ist am 26.02. ein Hund zugelaufen., darüber informierte mich die Tierarztpraxis Dr. Vick aus Oldenburg. Es handelt sich um einen schwarzen Rüden von der Größe eines Labradors.

Eines unserer Mitglieder aus Nordenham rief mich an. Vor einigen Jahren hat sie ein Fundtier des Tierschutzvereins übernommen. Den tatsächlichen Tierhalter konnten wir leider nicht ermitteln aber der Kater hat bei der Frau ein schönes Zuhause gefunden.

"Janosh", so wurde der Kater genannt, war eines Tages verschwunden. Dank der Tätowierung konnte er nach seinem Auffinden in Jaderberg wieder nach Nordenham zurück.

Nun ist "Janosh" tot, angefahren von einem Auto, schleppte er sich schwer verletzt nach Hause. Der Tierarzt konnte ihm nicht mehr helfen und musste ihn von seinen Schmerzen erlösen.

Seine Besitzerin ist 86 Jahre alt. Er fehlt ihr sehr. Sie weiß nicht, wie es nun weitergeht denn, so sagt sie, in ihrem Alter sollte man sich kein neues Tier ins Haus holen. Zuviel bliebe an den hilfsbereiten Nachbarn hängen wenn sie mal ins Krankenhaus müsse.

Die Tierarztpraxis Dr. Lagershausen aus Berne meldete einen Fundhund. Da die Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen wurde, ist mir weiter noch nichts bekannt.

Und wenn wir schon in Berne sind: Der rote Fundkater ist wieder bei den ehemaligen Findern aufgetaucht (siehe Einträge vom 11., 12., 14., 17., 18. und 19.02.) Die Finder haben das Tier inzwischen kastrieren, kennzeichnen und impfen lassen und ihn zum wiederholten Male nach Hause gebracht. Ich denke, diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende...

Eine andere Geschichte, die sich jetzt schon über drei Jahre hinzieht, ist auch noch lange nicht zu Ende, befürchte ich.

Eine Frau aus Burhave rief ganz aufgegt an weil ihr kleiner schwarzer Hund verschwunden ist. Als ich mich zurückmeldete, hatte sie ihn glücklicherweise gefunden, jedoch ist das Tier total verstört und war völlig verdreckt.

Sie erzählte mir folgendes: Sie wohnt mit ihrem Mann und zwei behinderten Kindern in Burhave, in einem  Haus mit einem großen Garten, also viel Platz für die Kinder und den Hund. Alles wäre gut wenn die Nachbarn, ein älteres Paar, sie nicht ständig terrorisieren würden. Es kommen  Beschwerden wenn die Kinder im Garten laut sind (es wird über die Hecke gebrüllt, dass jetzt endlich mal Ruhe herrschen soll) , sie bekam einen anonymen Drohbrief und ihr wurde angedroht `sie würde sich wundern was passiert, wenn der Hund noch mal bellt. Sicher gab es in den drei vergangenen Jahren viele solcher und ähnlicher  Vorfälle.

Heute, als die Frau den Hund im Garten suchte, bemerkte sie, dass der Drahtzaun nach oben verbogen war, so dass der Hund unten durchkriechen konnte. Die Hundehalterin, deren Mann zurzeit nicht in Burhave ist, lief rufend durch den Garten und fing an zu weinen denn sie hatte Angst um das Tier und wusste, dass sie, um zu suchen, die Kinder alleine lassen musste. Die ganze Situation wuchs ihr über den Kopf. Da sah sie die Nachbarin im Garten stehen. Sie stand da und hat hämisch gelacht. Ist so etwas nicht furchtbar?

 
28.02.2012 - Da ist er nun also:

... der Tagebucheintrag, der gestern durch Katzenpfoten gelöscht wurde - frisch erstellt.

Während meiner Nachtwache, wenn die Bewohner schlafen, finde ich manchmal die Zeit, mich an den Laptop zu setzen und ein wenig zu surfen. Meistens schaue ich auch auf der Seite des Tierschutzvereins Wesermarsch nach, ob neue Fund- oder Vermisstenmeldungen eingegangen sind; vielleicht gibt es dort eine, die zu einer bei uns eingegangenen Meldungen passt.

Vor einiger Zeit war das noch nicht nötig.
Da gab es

  • eine zentrale Stelle - nämlich unseren Verein mit seiner Internetseite, zuständig für Vermissten- und Fundmeldungen in der Wesermarsch 
  • und es gab den Tierschutzverein, zuständig für - nun, eben Tierschutzangelegenheiten

Ob eine zugelaufene Katze oder ein vermisster Hund zwingend eine solche ist, ist sicher eine Definitionsfrage. Oder überfahrene Katzen und Hunde...  
Engagierte Tierschützer haben zweifellos ein umfassendes Tätigkeitsfeld:
Es ist ihre Aufgabe, Tiere vor Schmerzen, Leiden oder Schäden zu bewahren und dafür zu sorgen, dass ihren Bedürfnissen in bestmöglicher Weise Rechnung getragen wird

Im Allgemeinen kümmern sich private Tierschutzvereine um die Einhaltung des Tierschutzgesetzes und verstehen sich als Lobby für geschundene Tiere, also quasi als eine private Parallele zu den Amtsveterinären, die von Staats wegen diese Aufgaben haben. Nach traditioneller Vorstellung widmet sich ein örtlicher Tierschutzverein fast ausschließlich der Betreuung und Vermittlung heimatloser Hunde und Katzen. Aber Tierschutz beinhaltet auch, Tierelend außerhalb dieser Grenzen vermeiden zu helfen. In den letzten Jahren machte sich ein allgemein verändertes Bewusstsein gegenüber den so achtlos "Nutztiere" genannten Lebewesen bemerkbar. Mit wachsendem Respekt vor Umwelt und Mitgeschöpfen gehören natürlich auch die Sorgfalt bei der Verfolgung von Meldungen über schlechte Haltung von Pferden, Rindern, Schafen, Ziegen, usw. dazu. Und im Fall des hiesigen Tierschutzvereins erstreckt sich das Einzugsgebiet über die Fläche der gesamten Wesermarsch. Und vielleicht auch mal darüber hinaus.

Eigentlich, so sollte man denken, mehr als genug zu tun.

Also wie lässt es sich erklären, dass sich die erste Vorsitzende nicht davon abbringen ließ, einen zusätzlichen Suchdienst ins Leben zu rufen?
Obwohl es schon einen sehr spezialisierten Verein mit genau diesem einen Aufgabenbereich gab?
Selbst bei einem Gespräch zwischen dem Vorstand des Tierschutzvereines und dem des Tiersuchdienstes Wesermarsch ließ sie sich nicht vom ihrem Vorhaben abbringen. Einen Suchdienst im eigenen Verein, das, so sagte sie, sei sie ihren Mitgliedern schuldig.
Ist sie das? Oder ist sie es den Mitgliedern nicht viel eher schuldig, das große Arbeitspensum nicht noch unnötig zu erhöhen? Womöglich auf Kosten der Qualität?
Ist es nicht vielmehr der richtige Weg, an eine kompetente Stelle zu verweisen, genauso, wie wir das tun, wenn uns ein Tierschutzfall gemeldet wird? 
Und weshalb ist sie den Mitgliedern einen Suchdienst schuldig?  
Ist man nicht allen Menschen, die Hilfe suchen, die bestmögliche solche schuldig?

Abgesehen von der entstehenden Verwirrung bei Tierhaltern und ~findern wurde nicht bedacht, dass der Überblick darüber verloren geht

  • ob in einigen Straßen oder Ortschaften vermehrt Katzen verschwinden
  • ob es Parallelen zwischen den einzelnen Vermisstenfällen gibt, z.B. Schüsse, die gehört oder bestimmte Verletzungen, die bei Katzen festgestellt wurden.
  • ob ein verdächtiges Fahrzeug gesehen wurde - verschwinden die Tiere in kurzen oder längeren Abständen? und...und...und...
 
Auch 27.02.2012!

Ja, ja...die Webmasterin...auf jenen versehentlich gelöschten Eintrag komme ich am Ende dieses Eintrags noch einmal zurück.

Ein Anruf erreichte mich am Vormittag aus Ovelgönne. Dort wurde seit einer Woche schmerzlich Katze "Mia" vermisst. Überall hatte die Besitzerin schon gesucht. Heute, am späten Nachmittag, hat sie ihre "Mia" gefunden. Sie lag tot unter einem Gebüsch auf dem Nachbargrundstück.

Die dreifarbige Fundkatze aus Ovelgönne vom 04.02. bleibt in der Finderfamilie. Sie ist inzwischen kastriert und gekennzeichnet und versteht sich gut mit dem hauseigenen Kater. Sollte sich doch noch ein Besitzer melden, sehen wir weiter.

In Nordenham lief gegen Abend ein Mops zu. Ich war gerade auf dem Weg dorthin, als sich der Besitzer meldete.

Von Dr. Urbich erfuhr ich vom Fund einer weißen Katze. Die Finderin sollte sich eigentlich bei mir melden, was sie jedoch noch nicht getan hat.

Gegen 20:00 Uhr rief die Tierarzthelferin von Dr. Urbich an. Ihr Freund in Elsfleth hat einen Hund gefunden. Glücklicherweise brauchte ich dort nicht mehr hinzufahren, denn sie machten den Halter ausfindig.

Ich habe die Einladungen für die Jahreshauptversammlung verschickt.

So, nun komme ich auf den versehentlich gelöschten Eintrag zurück.
Er ist noch zur Hälfte erhalten, nur den Anfang muss ich noch einmal schreiben, was ich heute aber nicht mehr schaffe. Ich habe Nachtdienst hinter mir und nur wenig Schlaf bekommen.

Den Eintrag schrieb ich heute früh - aus dem Bauch heraus und (weil mir das Thema schon lange auf dem Herzen liegt) recht ausführlich. Es ging u.a. um die nicht stattfindende Zusammenarbeit zwischen dem Tierschutzverein und dem Tiersuchdienst.

Herr Falk vom Tierschutzverein und dort zuständig für "Verloren / gefunden", rief mich heute Abend an. Ich sage ja immer: Unser Tagebuch wird fleißig gelesen, was mich sehr freut.

Bei dem Telefonat ging es natürlich um den Eintrag und darum, dass wir doch alle dasselbe wollen: Hilfe für Mensch und Tier. Und dass man den Menschen doch, so sagte er, alle Möglichkeiten bieten sollte, sein Tier wieder zu finden.
Soweit sind wir vollkommen einer Meinung.

Weshalb sich der Vorstand des Tierschutzvereins jedoch  bisher geweigert hat, uns auf ihrer Seite zu verlinken, konnte er mir auch nicht sagen, bat aber um drei bis vier Wochen Zeit, damit er "einiges mit den übrigen Mitgliedern klären könne".
Im Gegenzug, so habe ich es verstanden, soll der versehentlich gelöschte Eintrag nicht mehr im Tagebuch erscheinen und auch sonst keine anderen Beiträge, in denen der Tierschutzverein nicht so gut dasteht.

Ich habe deutlich zu machen versucht, dass es sich dabei immer um meine bzw. unsere täglichen Erlebnisse und Erfahrungen in der Vereinsarbeit handelt. Da kann es schon mal passieren, dass der Tierschutzverein nicht positiv erwähnt wird - wenn es sich denn aus dem wirklich wahren Leben so ergibt. 

 

Ich solle ihm drei bis vier Wochen Zeit geben....
Drei bis vier Wochen - für einen helfenden Link zu einer anderen gemeinnützigen Organisation, die Tierbesitzern Unterstützung und Rat bietet. Für sowas braucht unsere Webmasterin nur ein paar Minuten.

Drei bis vier Wochen...aaahhh ja.
Da findet doch demnächst beim Tierschutzverein die Jahreshauptversammlung statt - mit den Neuwahlen des gesamten Vorstandes....

Da kann man natürlich keine ungefiltert kritischen (aber aufgemerkt: in jedem Fall ehrlichen) Kommentare gebrauchen.

Heute zwar nicht mehr, denn ich bin nach meiner Nachtwache ziemlich erledigt, aber morgen früh ganz sicher, werde ich den versehentlich gelöschten Eintrag rekonstruieren und - natürlich - auch wieder veröffentlichen. Warum auch nicht.

Es stehen keine Lügen drin. Nicht mal klitzekleine. Nicht mal Übertreibungen.

Bisher habe ich alles veröffentlicht, was ich erlebt und erfahren habe - weshalb sollte ich daran etwas ändern!?

Wenn ich es richtig verstanden habe (und eine Entschuldigung an Herrn Falk, wenn das ein Missverständnis sein sollte), werden wir auf der Internetseite des Tierschutzvereins verlinkt - wenn wir nichts kritisches über den Verein schreiben und den heutigen Eintrag nicht veröffentlichen.

Was bedeutet denn das im Klartext - Link gegen Wohlverhalten?
Ich krieg meinen Pudding nur, wenn ich zum Hauptgericht die Kröte verschlucke?

Nein, so wichtig ist das nun wirklich nicht.
Also, wirklich nicht!

2010 wurde die Zusammenarbeit mit uns ebenso wie eine Verlinkung unseres Vereins auf den Seiten des Tierschutzvereins von letzterem schriftlich abgelehnt.
Man hielt es für (Zitat) "nicht notwendig".
Sagt der Vorstand des Tierschutzvereins.
Tja.
Das ist so verblüffend wie unverständlich, aber so ist das.

Ich werde also den für heute vorgesehenen Tagebucheintrag natürlich wieder einstellen, weil

  •  ich lediglich meine Gedanken niedergeschrieben habe
  • unser Tagebuch über unseren Verein informiert - mit allem, was dazugehört
  • gibt es Vorschriften für Tagebücher?
  • und, um es mit den Worten von Frau Westphal auszudrücken, als ich sie nach dem Grund für einen separat arbeitenden Suchdienst des Tierschutzvereins fragte:

     DAS SIND WIR UNSEREN MITGLIEDERN SCHULDIG !

 

 
27.02.2012 - Nee, so was aber auch...

Heute ist die Webmasterin mal wieder diejenige welche.

Eigentlich hatte Heidi schon einen sehr langen Text geschrieben, und vielleicht hat ihn auch der eine oder andere schon gelesen - aber nun ist er weg.
Meine "Miss Sophie" hat ihn im "Lässig-über-die-Tastatur-Laufen" unwiederbringlich gelöscht...

Dabei wollte ich eigentlich nur noch ein bisschen was ergänzen, aber dann - nun ja... 

Thema war eine unbefriedigende Situation:

Wenn man sein Tier vermisst oder einem eines zuläuft, sollte man das (neben Tierärzten und Polizei) dem Tiersuchdienst unbedingt melden - nicht nur dem Tierschutzverein.

Denn - und über die Gründe mag sich jeder seine eigenen Gedanken machen - von dort werden die Informationen nicht weitergegeben.
Und da deren Webseiten nicht sehr aktuell sind, kann man auch nur unvollständige, unzuverlässige Infos bekommen.

Leider kennt man wohl auch die folgende Weisheit nicht (oder ignoriert sie):
Informationen werden nicht wertvoller, wenn man sie einsperrt. Sie werden wertvoller, wenn man sie teilt.

Und sie helfen - das vor allem: sie helfen.

Jedem einzelnen, verzweifelten Tierbesitzer...
Jedem ratlosen Finder...
Jedem unglücklichen Tier...

 
26.02.2012- alles war ruhig
 
25.02.2012- Totfund in Jade

Dirk und Elke meldeten eine tote Katze oder Kater in Jade, Aussendeicher Strasse, Nähe Landmaschinmen Meyer. Außer, dass das Tier rot-getigert ist, weiß ich nichts Näheres.

 
24.02.2012- nix, außer Regen

Heute in 10 Monaten ist Heiligabend.

Monika, unsere Schriftführerin, habe ich heute getroffen. Wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen. Sie ist beruflich sehr eingespannt.

Mehr gibt es heute nicht zu berichten. 

 
Auch 23. Februar

Gerade hat mich eine sehr besorgte Dame angerufen, deren Schwester der Hund abhanden gekommen ist.
Sie wusste sich keinen Rat und hat von einer Bekannten unsere Telefonnummer bekommen...

Das wär ja an sich noch nichts Besonderes, aber 

  1. rief die Dame aus Kaiserslautern an und
  2. war sie auf der Suche nach jemandem, der ihnen ein Spürhundeteam für die Suche nach dem verlorenen Hund vermitteln könnte!

Abgesehen davon, dass Kaiserslautern ein bisschen außerhalb der Wesermarsch liegt (so etwa 600 Km), haben wir natürlich auch keinen Spürhund zur Verfügung.

Silvia Kerney

 
23.02.2012- Tagebuch gut besucht, Fundhund in Rodenkirchen

Wie ich gerade erfreut  festgestellt habe, ist unser Tagebuch bereits über 10 000 mal angesehen worden.

Bilder der Katze "Murphy", die seit dem 14.02. in  Nordenham vermisst wird, sind geschickt worden.

Silvia hat eine neue Umfrage gestartet und das Ergebnis der letzten Umfrage veröffentlicht.

Um 19:30 Uhr meldete die Polizei Nordenham einen zugelaufenen Border Collie in Rodenkirchen. Da ich heute ohne Auto bin, machte Birgit sich auf den Weg. Kaum sah sie den Hund, wusste sie auch schon,  wohin er gehört. Der ist wohl öfter mal unterwegs...

 
22.02.2012- ein ruhiger Tag, ohne Anrufe und ohne E-mails.
 
21.02.2012- Besitzer des Hundes hat sich gemeldet

Der Hund, den ich mir gestern angesehen habe, war leider tot. Er wurde vermutlich angefahren, von einem Autofahrer, dem jetzt wohl ein Stück seines roten Spoilers fehlen wird. Das Stück lag jedenfalls neben dem Hund.

Das Tier war geschipt aber leider nicht registriert. Ich hatte den Mitarbeiter der Strassenmeisterei gebeten, das Tier noch bis Mittwoch auf dem Gelände zu lassen, bevor es vom Kadaverwagen abgeholt wird, damit der Besitzer die Chance hat sich zu melden und sein Tier zu beerdigen. 

Heute meldete sich sein Besitzer bei der Polizei in Brake. Er hat den Hund abgeholt. 

Aus Nordenham meldete sich eine Frau, deren Hund entlaufen war. Glücklicherweise konnte sie das Tier am frühen Abend finden.

 
20.02.2012- Fundhund in Brake

In Brake wurde ein Hund aufgefunden, den ich mir angesehen habe. Er trägt ein doppelreihiges Kettenhalsband.

Bei dem Rüden könnte es sich um einen Schäferhundmischling handeln. Das Tier ist unkastriert, hat schwarzes Fell und eine weiße Schwanzspitze.

Im E-Center habe ich die neuen Fund.- und Vermisstenmeldungen aufgehängt.

Eine Frau rief an. Sie fragte meinen Mann Jörg, ob wir wüssten, wo es kleine Welpen gibt. Als Jörg verneinte und ehe er genau nachfragen konnte, beendete die Frau das Gespräch. Das war etwas seltsam.

 
19.02.2012- Kater aus Berne ist weider zu Hause

Heute Nachmittag habe ich bei der Halterin des roten Fundkaters aus Berne angerufen.
Inzwischen ist er wieder zu Hause. In der nächsten Woche wird der Kater kastriert, vielleicht legt sich dann seine Wanderlust.

Ich habe die Aushänge für die Litfasssäule im E-Center Nordenham fertiggestellt.

Eine Frau aus Jaderberg, der eine Jack Russel Terrier Hündin zugelaufen war, rief an. Sie hatte unsere  Telefonnummer von der Polizei Nordenham bekommen.

Gerade saß ich im Auto, rief die Besitzerin des Tieres an. Finderin und Besitzerin hatten sich wohl irgendwo getroffen. Schön, dass ich rechtzeitig informiert worden bin.

 
18.02.2012- roter Kater aus Berne

Auch heute Abend bekam ich einen Anruf aus Berne - diesmal von der ehemaligen Finderin des roten Katers.
Der Kater ist schon wieder bei ihr aufgetaucht....

Am Sonntag werde ich mal bei der Halterin anrufen.

 
17.02.2012- der Tag war ruhig

Heute bin ich endlich dazu gekommen, die Einladungen für die Jahreshauptversammlung fertig zu stellen.

Eine Frau aus Berne rief an. Zu ihr aufs Grundstück kam heute der rote Fundkater, der ins Tierheim Bergedorf gebracht worden war. Die Anruferin wohnt in der Langen Strasse, nicht weit vom Wohnort des Katers entfernt. Die Halterin scheint ihn also aus dem Tierheim abgeholt zu haben.

 
16.02.2012- Katze "Murphy" in Nordenham vermisst

 Das Foto vom vermissten "Oscar" aus Brake ist angekommen.

In Nordenham wird seit dem 14.02. eine Katze vermisst. "Murphy" wohnt erst seit dem 13.02. in Nordenham, vorher war sie auf einem Bauernhof in Rodenkirchen.
Das Tier ist schwarz-orange, hat einen weißen Latz, ist leider weder kastriert noch gekennzeichnet.
Auffällig ist die Gesichtszeichnung - halb schwarz, halb orange.
Es gibt kein Foto des Tieres.

 
15.02.2012- Kater "Oscar" in Brake vermisst

Das Tierheim Bergedorf teilte mit, dass sich der Besitzer des Kartäuser-Mix Katers aus Lemwerder gemeldet hat.

Das Ehepaar, welches Kater "Bootsmann" seit dem 02.November 2011 in Nordenham vermisst, glaubt, ihn auf einem der Bilder, die ich ihnen heute gezeigt habe, erkannt zu haben. Leider gibt es keine Bilder des vermissten Tieres zum Vergleich.

Aus Lemwerder rief ein Mann an, der Interesse an der Übernahme des Kartäuser-Katers hat. Der ist aber ja wieder zu Hause und Fundtiere vermitteln wir ohnehin nicht.

Eine Frau aus Esenshamm rief an. Ihre Schwiegermutter hatte einst einen Beagle über die Laborbeaglehilfe bekommen. Nach deren Tod kam der Hund in neue Hände, wo er jedoch auch nicht bleiben konnte.

Über die Nothilfe bekam der Hund Anfang des Jahres wieder ein neues Zuhause. Die Anruferin wüsste nun gerne, wie es dem Tier geht, bekommt jedoch keine Auskunft. Leider habe ich da auch keinen Rat.

Wie ich gerade von Silvia erfahren habe, wurde der rote Fundkater aus Berne noch nicht von seiner Besitzerin abgeholt. Sie holt ihn erst in den nächsten Tagen aus dem Tierheim, denn sie hat kein Auto.

Ich habe mit der Finderin des Katers telefoniert, der  Mitte Oktober 2011 in Nordenham zugelaufen ist. Die Besitzer vom vermissten "Bootsmann" glauben, in dem Fundkater ihr vermisstes Tier erkannt zu haben. Leider ist der Fundkater aber schon wieder auf Tour und kommt nur ab und zu mal vorbei.

In Brake wird seit dem 11.02. der schwarze Kater "Oscar" vermisst. Das Tier ist kastriert, aber leider ohne Kennzeichnung.

 
14.02.2012- Fundkater aus Berne ist wieder zu Hause

Heute wurde die Meldung des roten Fundkaters in der NwZ veröffentlicht. Um 9:00 Uhr hat sich die Besitzerin bei Silvia gemeldet. Mehr ist mir noch noch nicht bekannt denn ich komme gerade erst aus Hamburg zurück. Deshalb haben sich auch einige E-mails und Anrufe auf dem Anrufbeantworter angesammelt, die ich morgen beantworten muss.

 
13.02.2012- Fundkater in Lemwerder

Bei der am 07.02. vom Bauhof gemeldeten Fundkatze aus Lemwerder handelt es sich um ein männliches Tier. Heute hat das Tierheim Bergedorf mir die Fundmeldung geschickt.

Eine Fundkatze mit Chip in Brake meldete mir gestern Abend Frau Dr. Gäßlein. Der Besitzer hat sich inzwischen gemeldet.

In Bremen wurde ein schwarz-weißer, toter Kater gefunden. Die Finderin glaubte, den Kater auf unserer homepage erkannt zu haben. Da ich selbst unter Zeitdruck stand, habe ich die Frau gebeten, sich weiter drum zu kümmern, was sie auch tun wollte. Sie hat sich mit den, von ihr vermuteten Besitzern, in Verbindung gesetzt.

 
12.02.2012- Neues zum Fundkater in Berne

In Berne habe ich mir heute Nachmittag den zugelaufenen Kater angesehen. Bis 14:00 Uhr habe ich gearbeitet und gerade war ich zu Hause, als die Finderin aus Berne Bescheid gab, dass das Tier bei ihr im Flur sitzt.

Der Kater ist sehr lieb - aber leider, wie so oft, nicht kastriert und ohne Kennzeichnung. Weil er ein Flohhalsband trägt, gehe ich davon aus, das er ein Zuhause hat - das muss nur erst mal gefunden werden.

Gerade habe ich noch eine ganz liebe E-mail von Jochen bekommen. Jochen wohnt in Dresden und ist der Betreiber der Seite www.katzensuchdienst.de, der für mich wichtigsten Seiten wenn es um Fund- oder vermisste Katzen geht.
Jochen und ich 'kennen' uns schon viele Jahre, haben es aber leider noch nie geschafft uns mal zu treffen. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr...

 
11.02.2012- Bernhardiner sucht ein neues Zuhause und Fundkater in Berne

Die Nachricht, dass in Berne vor 3 - 4 Tagen ein Kater zugelaufen ist, hinterließ mir eine Anruferin auf meinem Anrufbeantworter. Ich werde mich morgen mit ihr in Verbindung setzen.

Eine Frau aus Nordenham rief an. Sie sucht dringend ein neues Zuhause für einen neun Jahre alten Bernhardiner, der aus Krankheitsgründen abgegeben werden muss.

 
10.02.2012- schwarz-weißer Kater in Nordenham vermisst

Eine Vermisstenmeldung erhielt ich aus Nordenham. Dort wird seit dem 02.11.2011 ein schwarzer Kater mit weißen Abzeichen vermisst. "Bootsmann" ist sieben Jahre alt, nicht kastriert, nicht gekennzeichnet und ein Foto gibt es leider auch nicht.

Seinen Besitzern, beide über 70 Jahre alt, war der Tiersuchdienst Wesermarsch bisher nicht bekannt, deshalb haben sie sich nicht gemeldet. Sie vermissen ihr "Bobbelchen", wie er auch genannt wird, sehr.

Am kommenden Dienstag fahre ich zu den Besitzern, damit sie sich die Fotos der uns gemeldeten Fundtiere ansehen können.

Von Katze "Mia", die seit dem 02.02. in Abbehausen vermisst wird, habe ich nun alle nötigen Daten bekommen.

 
09.02.2012- roter Fundkater und Katze "Mia" vermisst

Der rote Kater, den ich mir heute in Nordenham angesehen habe, war mir bereits bekannt. Einer Frau war er,  Anfang Januar, vom Aldi am Mittelweg bis in die Ostpreußenstrasse gefolgt.

Mit der damaligen Finderin habe ich am selben Abend abgesprochen, dass sie sich mit Herrn Kraft vom Tierheim, zwecks Unterbringung des Tieres,  in Verbindung setzt. Sie war jedoch auch nicht abgeneigt, das Tier zu behalten. Ich habe sie selbstverständlich darüber aufgeklärt, dass sie das Tier wir hergeben muss sollte sich der Besitzer melden. Und ich habe darum gebeten, mich zu informieren wenn sie selbst den Besitzer ausfindig macht oder das Tier unterbringt.

Ein paar Tage später rief sie mich an und fragte, ob es einen Zuschuss zur Kastration geben würde. Bei Herrn Kraft hatte sie wohl angerufen - allerdings erst einige Tage später als besprochen. 

Gestern ist der Kater wieder einer Frau nachgelaufen- wieder vom Aldi, diesmal bis nach Großensiel- noch immer unkastriert und ohne Kennzeichnung. Die erste Finderin hat mich leider nicht informiert, dass der Kater nicht mehr bei ihr ist.

Eine Vermisstenmeldung erhielt ich aus Abbehausen. Seit dem 02.02. wird die acht Monate alte Katze "Mia" vermisst. Das Tier ist grau-getigert auf weiß ist frisch tätowiert und kastriert. Ein Bild habe ich bereits allerdings fehlen mir noch ein paar Informationen.

 
08.02.2012- Roter Fundkater in Nordenham

Einer Frau aus Nordenham ist ein rot-getigerter Kater nachgelaufen. Ich sehe mir das Tier morgen an.

 
07.02.2012- ein guter Tag

Gestern bekam ich noch eine Meldung aus Nordenham. Dort wurde seit dem 04.02. Katze "Daina" vermisst. Heute früh kam die Nachricht, dass die Katze wieder aufgetaucht ist. So fängt der Tag gut an!

Der Baubetriebshof Lemwerder meldete eine Fundkatze. Da das Tier bereits bei einem Tierarzt auf eine Kennzeichnung überprüft wurde, habe ich mich mit dem Tierheim Bergedorf in Verbindung gesetzt, in dem das Tier untergebracht wird. Die freundlichen Mitarbeiter werden mir alle nötigen Daten und Bilder schicken.

So gut, wie der Tag begann, hat er auch geendet. Kater "Carlo" aus Brake, der seit dem 05.02. vermisst wurde, kam heute durch die Katzenklappe marschiert.Wir freuen uns mit den Besitzern!

 
06.02.2012- Hund nach Hausbrand entlaufen, Kater in Brake vermisst, Katze in Ovelgönne zugelaufen....

Um 00:45 Uhr in der letzten Nacht wurde ich durch das Klingeln unseres Telefons aufgeschreckt. Der Anrufer berichtete von einem Rhodesian Ridgback Rüden namens "Frodo", der nach einem schlimmen Hausbrand in Menzhausen voller Panik davon gelaufen ist.

Da es für uns sinnlos ist, nachts irgendetwas zu unternehmen, bin ich wieder ins Bett gegangen, schlafen konnte ich allerdings nicht mehr richtig. Was passiert mit einem unter Schock stehenen Hund bei den derzeitigen Minusthemperaturen...?

Jetzt ist es 07:20 Uhr und ich rufe gleich bei Tasso an, um meine Handynummer zu hinterlegen. Sollte der Hund gefunden werden, ist die Halterin über die angegebene Festnetznummer ja nicht mehr zu erreichen. Dann informiere ich die Zeitungen, damit möglichst noch morgen ein Artikel erscheint.

Danach fahre ich nach Menzhausen um mir ein Bild davon zu machen, wo der Hund sich verkrochen haben könnte.

Leider gibt es ja nun auch kein Foto mehr von "Frodo", deshalb werden wir ein ähnliches aus dem Internet veröffentlichen.

08:00 Uhr: Bei Tasso habe ich erfahren, dass der Hund nicht registriert ist.

08:10 Uhr: Die Halterin rief an. "Frodo" ist um 05:00 Uhr zurück gekommen. Als das Haus brannte, wachte sie auf und rettete die vier Hunde und die Impfpässe. Nur eine Außenmauer des Hauses steht noch - was für ein Schock...

Den Besitzer einer uns am Vormittag aus Bockhorn gemeldeten Fundkatze mit Tätowierung, konnten die Finder selbst ermitteln.

Aus Ovelgönne erreichte mich die Meldung, dass dort eine dreifarbige Katze zugelaufen ist. Ich habe sie mir heute Nachmittag angesehen. Es handelt sich um ein dreifarbig getigertes Tier, sehr lieb, sehr dünn und leider ohne Kennzeichnung.

Eine Vermisstenmeldung erreichte mich aus Brake. Seit gestern Nachmittag fehlt von "Carlo", einem schwarzen Kater mit weißen Abzeichen, Chip und Tätowierung,  jede Spur. Ein Bild wurde geschickt.

Eine Vermisstenmeldung erhielt ich aus Großenmeer. Dort war ein Hund entlaufen, der jedoch glücklicherweise in der Nachbarschaft aufgefunden wurde.

Eine Frau aus Nordenham rief mich an. Sie leidet sehr unter dem Tod ihrer Katze, die Anfang Januar verstorben ist. Sie fragte mich, ob wir Katzen abzugeben hätten, denn man hätte ihr den Rat gegeben, sich ein neues Tier zu holen.

"Shila", so hieß die Katze, hatte einen Lebertumor. Der Tierarzt, welcher Notdienst hatte, nahm das Tier zur Untersuchung mit in die Praxis. Wieder Zuhause ist "Shila" dann verstorben. Die Frau kann diese Nacht nicht vergessen.

 
04./05.02.2012- keine Besonderheiten

Samstag früh bekam ich einen Anruf. Ich 'durfte' für eine kranke Kollegin einspringen und in Haren an der Ems arbeiten. Deshalb habe ich auch einen Anruf aus dem Bereich Seefeld verpasst. Dort rufe ich Sonntag an.

Wie ich am Sonntag feststellte, war der Anruf gar nicht für den Tiersuchdienst.

 
03.02.2012- Pony ist wieder zu Hause

Das Pony ist wieder zu Hause. Es gehörte in die Nachbarschaft.

Ich habe mit dem Besitzer der Katze "Pussy Cat" telefoniert, die tot in einem Keller gefunden wurde. Der Mann hatte ja, wie bereits berichtet, eine Katze übernommen, deren Besitzerin bei mir angerufen hatte weil sie das Tier abgeben musste.

Der Mann ist total glücklich mit dem Tier. Auch seine andere Katze nähert sich langsam an. Wie schön, dass es geklappt hat und alle zufrieden sind!

 
02.02.2012- Fund-Pony in Jade

Die Polizei Jade meldete ein zugelaufenes Shetlandpony. Es stand plötzlich auf einem Hof...

Heute kamen einige nette Reaktionen auf unseren Artikel in der Kreiszeitung Wesermarsch.

 
01.02.2012 - Heut schreibt mal wieder die Webmasterin

An diesen klirrend kalten Tagen ist es eine echte Beruhigung, wenn keine Vermisstenmeldungen eingehen...

Der Gedanke an herumirrende Tiere, die sich bei der derzeitigen Eiseskälte draußen aufhalten, ohne eine Möglichkeit, sich aufzuwärmen und durch ausreichend Futter für die nötige Brennwärme von innen zu sorgen - ich denke lieber nicht weiter darüber nach.

Heute Nachmittag war ein freundlicher Mitarbeiter der Kreiszeitung Wesermarsch bei mir. Während wir über die Lage des Vereins sprachen, genossen wir eine schöne Tasse heißen Kaffees und die Anwesenheit von Leonardo und Einstein - Miss Sophie hatte sich damenhaft zurückgezogen und schlief im Nebenzimmer auf der Heizung.

Einstein war ganz fasziniert von der Kameratasche des Besuchers und machte Anstalten, sie zu zerlegen - dankenswerter Weise hat der gute Mann selbst Zuhause 5 Katzen, wie ich erfahren habe und deshalb eine ausgesprochen hohe Toleranzschwelle...
Immerhin hat Einstein sich so wieder mit aufs fällige Foto gebracht.

Bei der Schilderung der Spendenmoral - ich erinnere nochmal dran: 115 Tiere zurückgebracht, 7 Halter haben gespendet - stieß ich auch bei meinem heutigen Besucher auf verblüfftes Unverständnis.

Das erlebe ich öfter, wenn ich mit anderen darüber spreche - Verwunderung und Unglauben.

Wir hatten übrigens eine schöne Reaktion von einem Leser des Artikels in der NWZ letzte Woche: Am Tag des Erscheinens klingelte bei mir das Telefon, ein Mann meldete sich -
"Sagen Sie mal, was für Autos fahren Sie eigentlich?"
Ich, verwundert: "Wieso wollen Sie denn das wissen?"
Er: "Na, ich hab den Artikel gelesen und dachte mir, ich helf mal und spendier Ihnen die nächste Tankfüllung! Aber ich wollte sicher gehen, dass Sie keine großen LKWs fahren und mich arm machen!"

Das war doch wirklich eine nette Idee! Danke.

Und was soll ich sagen, der Mann hat den Tiersuchdienst nicht mal in Anspruch genommen...

   
 
 
   

 

Motto des Monats:

"Der Dialog mit Andersdenkenden ist oft schwierig,

mit Nichtdenkenden ist er stets unmöglich."

                                 Walter Ludin,                                                                 schweizer Journalist und Autor

 



Kommentare:  |  Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen von Privatpersonen. Magnoto ist hierfür nicht verantwortlich.